Was ist das denn?

Liebster Award - Discover new blogsDienstag Abend, kurz nach 22 Uhr in Kempten. Mit der Zahnbürste in der Hand noch mal kurz die Mails checken, bevor das Sandmännchen loslegt. Zwar erwarte ich eigentlich nix Besonderes, aber man ist halt dann doch Opfer seiner Gewohnheiten. Baaamm!!! Was ist das?! Ich erhalte eine Benachrichtigung über einen Tweet der Outdoorseite. Nachricht: “Du wurdest getaggt”. Ach ja. Alles klar? Nö. Bitte was wurde ich? “Discover New Blogs: Liebster-Award”. Ah, ein Blogstöckchen. Nur irgendwie anders.

Sinn und Zweck der Geschichte ist eigentlich ganz einfach: Man soll neue Blogs entdecken, Fragen beantworten, sich selbst welche ausdenken und dann erneut an weitere Blogger schicken. Soweit die Theorie, das habe ich schon mitbekommen. Mitgemacht hingegen habe ich noch nie, bin ja auch noch nicht so lange dabei. Dass ich aber überhaupt beworfen wurde, schmeichelt mir dann schon etwas. Vielen Dank an Axel von der Outdoorseite an dieser Stelle. Ist schon eine nette Gemeinschaft, diese Outdoor-Blogger-Szene. So, genug der Vorrede. Ich habe keine Zeit zu verlieren und lege auch gleich mal los.

k

Die Regeln:

  • Verlinke die Person, die Dich nominiert hat.
  • Beantworte die 11 Fragen, die Dir die Person gestellt hat.
  • Überlege Dir 11 Fragen.
  • Nominiere 11 weitere Blogger.

k

Was Axel von der Outdoorseite von mir wissen möchte:

1. Was hat es mit dem Namen Deines Blogs auf sich?
Patruckel? Naja, das hat erst einmal rein gar nichts mit Klettersteigen oder Outdoor an sich zu tun. Das hat sich im Laufe des Studiums in Würzburg so ergeben. Die Hauptschuld trug eigentlich meine damalige Nachbar-WG. Aus Patrick wurde dort das Patrickel, später wurde aus “es” dann wieder “der”. Und irgendwann schlich sich dann noch ein “u” ein. Fertig war der Käs. Spannender wird es nicht…Enttäuscht? Ich hoffe doch. 😉

2. Seit wann bloggst Du?
Ich blogge erst seit Mai 2013 selbst auf Patruckel.com. Für die Arbeit habe ich aber schon vorher so manchen Blogpost verfasst.

3. Und warum bloggst Du?
Vor einigen Jahren habe ich über’s Geocaching das Klettersteigen für mich entdeckt. Draußen an der frischen Luft zu sein, die Natur aus anderen Blickwinkeln kennenzulernen und Abenteuer zu erleben, das hat mich am Cachen sehr gereizt. Neben dem “Outdoor-Teil” gehört aber auch das “Loggen” am Rechner dazu. Dabei gilt es, über die “Schatzsuche” zu schreiben und den Cache seinem Profil zuzufügen. Im Laufe der Jahre hat dann die Faszination für’s Cachen selbst etwas nachgelassen. Spätestens seit meinem Umzug ins Allgäu war dann aber der Drop gelutscht: Als großer Bergliebhaber brauchte ich keine Caches mehr, um die Natur zu genießen oder hohe Berge zu besteigen. Ich wollte das einfach. Und will es immer noch. Jeden Tag. Nur das mit dem Loggen am PC musste offenbar irgendwie kompensiert werden. Und was eignet sich da mehr, als einen Blog über sein Hobby zu betreiben? Der Katalysator für die Anmeldung bei WordPress war daneben noch meine liebe Arbeitskollegin Erika, die mich auch immer wieder ermutigt hat, meine Erlebnisse aufzuschreiben. Obwohl sie selbst nicht sonderlich viel von Klettersteigen hält…

4. Warum zieht es Dich immer wieder nach draußen?
Weil draußen die Musik spielt. Seit einiger Zeit wohne ich im Allgäu, meiner Wahlheimat und dem absoluten Paradies für Klettersteig-Fans. Ich habe den größten Spielplatz Europas direkt vor meiner Haustüre. Da kann ich gar nicht anders, ich muss raus! Ist doch verständlich, oder?

5. Was ist das Verrückteste, das Du je auf einer Tour erlebt hast?
Da gibt es so einiges. Aber wenn ich ein Erlebnis herauspicken soll, dann war es wohl eine unwirkliche Begegnung mit einem oberfränkischen Jugendlichen zur Mittagszeit in schwindelerregender Höhe auf dem Albano-Klettersteig bei Mori. Ich selbst war relativ fertig, da ich bei fast 40 Grad in meinem bis dato heftigsten Sportklettersteig hing und gerade die Traverse einer senkrecht abfallenden Felswand hinter mir hatte. Während ich mich auf einer schmalen Eisenbrücke ausruhte, kamen zwei bullige Teens um die Ecke und machten sich an eben der Wandpassage zu schaffen, die ich gerade überquert hatte. Ich beobachtete die beiden, wie sie in über 100 m Höhe über dem Grund auf den Trittstiften balancierten, als ich bemerkte, dass einer der Beiden sein Klettersteig-Set nicht in der Einbindeschlaufe des Klettergurts befestigt hatte, sondern nur an einer kleinen Plastiköse am Rucksack. Da hätte er es auch gleich in seinen Ohrring einhängen können. Er war de facto ungesichert. Ein Fehltritt und er wäre sekundenlang im Freiflug gen Boden gerast. Doch in dem Moment wollte ich ihn nicht ansprechen. Nicht, dass er im Moment der Erleuchtung noch vor Schreck runterfallen würde. Als er dann aber die sichere Brücke erreichte, hagelte es ein kleines Donnerwetter meinerseits. Seine lapidare Reaktion: “Ja, das ist mein erster Klettersteig. Ich wusste nicht wohin damit, aber danke für den Tipp.” Dann gingen sie weiter. Muss man sich mal vorstellen…

6. Welche Region würdest Du Deinen Lesern mit 3 überzeugenden Argumenten empfehlen?
Natürlich das Allgäu. Und dafür reichen sogar drei Worte: traumhaft, abenteuerlich, ansteckend.

7. Auf welchen Ausrüstungsgegenstand kannst Du bei einer Wanderung/Tour/Lauf nicht verzichten?
Auf mein Vesperbändla natürlich. Egal ob ein lockerer C-Steig oder eine knackige E-Tour mit Überhang. Ohne Rastschlinge gehe ich auf keine Klettertour.

8. Winter oder Sommer?
Eindeutig Sommer. Das Kuhglockengeläut im Gebirge, die Sonnenstrahlen im Gesicht, der warme Fels und der frische Wind am Gipfelkreuz…Ach und das kühle Bierchen auf der Alp natürlich. Was kann es Schöneres geben?  Zwar habe ich mich diesen Winter mit dem Skitourengehen angefreundet, doch der Winter zeigte sich nicht gerade von seiner besten Seite. Nächstes Jahr probieren wir das wieder. Jetzt freue ich mich erst einmal auf die grüne Jahreszeit.

9. Gibt es Pläne für 2014, die Du schon verraten willst?
Pläne gibt es, ja. Auf der Wunschliste für 2014 stehen unter anderem der Jubi-Grat und der Königsjodler ganz weit oben. Außerdem geht es im Sommer längere Zeit in die Dolomiten und auch nach Slowenien in die Julischen Alpen, in Richtung Triglav. Dann ein bisschen Schweiz und natürlich jede Menge Allgäu. Aber wir werden sehen, am Ende kommt es dann doch wieder anders…

10. Da mir nichts mehr einfällt: Fällt Dir eine Frage ein, die Du Dir selber stellen würdest?
Das ist ganz schön schwer. Gerade habe ich mich gefragt: “Welche Frage würde ich mir wohl selber stellen?”. Das ist ja eine! Aber kommen wir damit jetzt weiter?

11. Was wünschst Du Deinen Lesern zu guter Letzt?
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Spaß beim Lesen. Fröhlich sein, positiv denken. Alles ist gut.

Geschafft!

k

Und die glücklichen Nomminierten sind:

Irgendwie ist das ganz schön fies. 11 Leute ist nämlich ‘ne ganz schöne Ansage. Vor allem, wenn man ja überhaupt nicht weiß, wer bereits getaggt wurde. Ganz wichtig: Wem das auf den Wecker geht, der lässt es einfach bleiben. Fühlt Euch bitte nicht von mir genötigt, ok? Ich versuche es trotzdem einmal und nomminiere die folgenden Blogs:

…ja, das sind keine 11, ich weiß. Aber man muss auch mal gegen den Strom schwimmen. Manchmal ist auch das der Weg des geringsten Widerstands…

k

Und nun zu meinen höchst originellen Fragen:

1.Zum Einstieg gleich mal keine Frage: Beschreibe doch mal Deinen Alltag in url-Form, angefangen mit www.aufwachen.com.

2. Ganz originell: warum eigentlich Blogger?

3. An welchem Deiner Blogartikel hast Du am längsten gearbeitet?

4. Fängt der frühe Vogel den Wurm oder ist später auch noch was da?

5. Mit Skiern im Schnee oder lieber mit Flip-Flops im Sand?

6. Du bist alleine im Gebirge. Kommst Du klar?

7. Stadt oder Land?

8. Wir beide am Klettersteig. Eher eine gute oder eine schlechte Idee?

9. Wie heißt der nächste “Berg” von Deinem Zuhause aus und weißt Du auch wie hoch er ist?

10. Welcher Blogartikel im Netz gefällt Dir derzeit am besten?

11. Was war für Dich der schönste Moment dieses noch jungen Jahres 2014?

Puh, geschafft. Also mal ehrlich: das war dann am Ende doch ein ganzes Stück Arbeit. Das sei schon einmal vorweg genommen. So schnell wünsche ich mir nicht mehr “getaggt” zu werden. Allerdings bin ich schon ein wenig neugierig, ob der ein oder andere am Ende doch etwas schreibt. Im Grunde soll’s mir aber recht sein. Ich bin raus. 🙂

markiert , ,

3 Gedanken zum Artikel “Was ist das denn?

  1. Rebecca sagt:

    Circa ein Drittel ist fertig 🙂

  2. […] Patrick von Patruckel –  zum Beitrag […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen